Hat World of Warcraft das Potenzial, unsterblich zu sein?



28.03.2019  - Geschrieben von Redaktion
Der 11. Februar 2005 ist nach wie vor ein bedeutsamer Tag der Videospiel-Geschichte. Es war der Tag, an dem World of Warcraft erschien, um das zehnjährige Jubiläum der Warcraft-Reihe zu feiern. Der Erfolg übertraf die Überwartungen deutlich, sodass sich noch heute Millionen MMO-Fans in den virtuellen Welten duellieren und Quests stellen. Hat World of Warcraft das Potenzial, unsterblich zu werden?

Wie groß ist der Erfolg tatsächlich noch?



Wer einmal World of Warcraft gespielt hat, wird sich der Attraktivität und den Reizen des Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) bewusst sein. Fünf Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen 2005 erreichte Blizzard Entertainment die höchsten Abonnentenzahlen der Geschichte. 12 Millionen Menschen spielten im dritten und vierten Quartal 2010 WoW. Um das Spiel auch nach der Erstveröffentlichung attraktiv zu halten, brachte Blizzard regelmäßig neue Erweiterungen auf den Markt, mit denen sich Welten und Geschichten veränderten. Sie erschienen in regelmäßigen, meist zweijährigen Abständen. The Burning Crusade machte 2007 den Anfang und wurde von Wrath of the Lich King 2008 abgelöst. Zur Hochzeit des Spiels kam 2010 schließlich Cataclysm auf den Markt.
In jeweils zweijährigen Abständen folgten ebenfalls die weiteren Erweiterungen Mists of Pandaria, Warlords of Draenor, Legion sowie Battle for Azeroth. Weitere Inhalte werden zudem immer wieder für Azeroth veröffentlicht. Für alle Fans der klassischen Version soll zudem noch in diesem Jahr World of Warcraft: Classic erscheinen. Das könnte einen guten Grund haben, der nicht nur im Aufleben der klassischen Geschichte liegt. Denn seit 2015 vermeidet Blizzard die Bekanntgabe der aktuellen Spielerzahlen. Bis ins dritte Quartal 2015 waren diese um mehr als das Doppelte auf 5,5 Millionen Abonnenten gesunken. Deshalb stellt sich zurecht die Frage, wie groß der Erfolg wirklich noch ist, nachdem seit vierzehn Jahren lediglich Erweiterungen neue Spieler anlocken sollen, während andere Entwicklerstudios mit perfekter Grafik, neuen Ideen und frischen Geschichten eine jüngere Zielgruppe ansprechen.

Anforderungen an Videospiele haben sich verändert

Wo Blizzard Entertainment lange Zeit den Ton angab, haben sich mittlerweile vor allem in der Mobile-Gaming-Welt Widersacher etablieren können.
Die Videospielewelt hat sich seit der Veröffentlichung von World of Warcraft deutlich verändert. Gleiches gilt wie oben angesprochen für die Anforderungen, die Gamer an die Spiele stellen. Deshalb erscheint es recht unwahrscheinlich, dass World of Warcraft auch in 20 Jahren noch von mehreren Millionen Menschen gespielt wird. Insbesondere im Hinblick auf die Grafik und die Abwechslung im Spiel selbst gibt es deutlich bessere Optionen wie Black Desert oder Dark and Light. Insbesondere das mobile Spiel ist durch die Smartphone-Möglichkeiten zu einem bedeutenden Faktor geworden, den 2005 noch niemand erwartete. Ein Beispiel dafür sind die Echtzeitgames, die etwa gerne auf dem Bauernhof stattfinden, etwa Farmville. Tower-Defense-Spiele wie Pflanzen versus Zombies sind durch ihren Witz und ihr innovatives Design sehr beliebt. Dazu kommen die allzeitpräsenten Puzzlespiele wie Candy Crush oder Bejeweled. Glücksspiele können bezüglich Grafik und Innovation mithalten und überzeugen mit diversen Motiven wie die CasinoEuro Spielautomaten mit Vikinger- und Römerthematiken im Angebot. Viking Runecraft spricht viele Nutzer ebenso an wie Wild Gladiators. Es wird zudem viel Wert darauf gelegen, das Spielerlebnis möglichst authentisch zu präsentieren. Mobile Games richten sich vor allem an die Millenial-Generation, die kurze Spielrunden bevorzugt und mit langen Quests wie in WoW immer weniger anfangen kann, da die Geduld oder Zeit fehlt.
Gleiches gilt für beliebte eSport-Spiele auf dem Markt, wie sie Counter Striker: Global Offensive oder Rocket League darstellen. Es handelt sich um ein Phänomen, das jedoch die gesamte MMO-Branche trifft und bei World of Warcraft nicht halt macht. Wo wird WoW angesichts vermeintlich sinkender Abozahlen in fünf oder zehn Jahren noch stehen? Es ist davon auszugehen, dass sich der derzeitige Trend auch mit Generation Z fortsetzt. Deshalb wird sich World of Warcraft eines Tages trotz aller Erweiterungs-Anstrengungen komplett von der Bildfläche verabschieden. Auch wenn es schade ist - Blizzard hat das meistmögliche aus der Serie gemacht. Vielleicht gibt es einen würdigen Nachfolger.


 kagaw ist OfflineOffline
kagaw sagt:20.08.2019, 16:23 Uhr
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