Diablo 3 Stellungsnahme wegen Onlinezwang
Ein weiteres häufig diskutiertes Thema ist die Auffassung, die Onlinepflicht sei nichts weiter als ein unwirksamer und sowieso schon gecrackter Kopierschutz", sagt Morhaime. "Obwohl wir nie behauptet haben, dass hierdurch Cheats oder Spielcracks garantiert verhindert würden, hilft dieser Ansatz uns doch, diese Probleme zu bekämpfen. Und bisher sind uns noch keine wirklich funktionierenden Cracks zu Gesicht gekommen.
Zusätzlich fügt Morhaime als Verteidigung hinzu:
Wichtiger ist für uns jedoch, dass die Onlinepflicht in entscheidender Weise für ein langfristig einheitliches Spielerlebnis sorgt. Ich kann den Wunsch, offline zu spielen, absolut nachvollziehen. Diablo III wurde jedoch von Beginn an als Onlinetitel konzipiert, den ihr gemeinsam mit Freunden spielen könnt, und die Onlinepflicht bietet uns die beste Möglichkeit, dieses Konzept voranzubringen. Die Effektivität der Onlineelemente - darunter die Freundesliste und spielübergreifende Kommunikation, Co-op-Matchmaking, Charaktere, die ihr selbst, mit anderen und für PvP nutzen könnt sowie einige Dienste, Kundendienst- und Sicherheitskomponenten - ist in direkter Weise mit der Onlinekonzeption des Spiels verbunden. Diese und weitere Onlinefeatures sind für Diablo III einfach erforderlich.
Also scheint sich da in naher Zukunft wohl nichts zu ändern und die Fans werden weiterhin mit dem Onlinezwang für Diablo 3 leben müssen. In Verbindung mit dem eher ruckligen Start und dem mangelnden Endcontent, hinterlässt die Handlungsweise von Blizzard einen schalen Nachgeschmack.
- Quelle: Gamesindustry





