Black Death Krise beim Mittelalter Survival MMO

Leere Server und unzufriedene Spieler in der Early Access – umfangreiches Update soll helfen

29.03.2017  - Geschrieben von Tamina
Black Death - Krise beim Mittelalter Survival MMO
Black Death ist ein Mittelalter Sandbox MMO, das im vergangenen Jahr auf Steam in die Early Access Phase gegangen ist. Wir haben bereits mehrfach über den Titel berichtet, der sich in erster Linie mit dem Überleben im Zeitalter des „Schwarzen Todes“ auseinandersetzt.

Momentan steht es allerdings nicht allzu gut um Black Death. Leere Server machen dem Early Access Game zu schaffen. Daher will der Entwickler nun einige Veränderungen einleiten, um das Spiel wieder auf Kurs zu bringen.

Black Death – Spielerzahlen sind im Keller

Eigentlich war Black Death ein kleiner Hoffnungsträger unter den Sandbox MMOs des vergangenen Jahres. Das Setting schien Interesse zu wecken und auch die Möglichkeiten, die einem in der offenen Spielewelt geboten wurden, konnten sich sehen lassen. Dabei setze man bewusst auf eine düstere Atmosphäre, abgestimmt auf das grundsätzliche Thema des Rollenspiels – Überleben im Zeitalter der Pest.

Wenige Monate nach dem Release sieht es für Black Death aber eher weniger rosig aus. Die Spieler verlieren das Interesse und das gipfelt in einem leeren Server, auf dem momentan zu guten Zeiten lediglich 30 Spieler gleichzeitig anzutreffen sind. Von einem MMO kann hier kaum noch die Rede sein.

Die Entwickler streben daher große Veränderungen an, um das mittelalterliche Abenteuer wieder interessant und spielbar zu machen. Dafür ist ein großes Update vorgesehen.



 Umfangreiches Update soll helfen

Das letzte Update liegt bei Black Death bereits einige Zeit zurück, was auch auf die gegenwärtige Problematik zurückzuführen ist. Das Entwickler Team hat sich nun entsprechend darauf konzentriert, das Survival Game interessanter für die Community zu gestalten und so auch Spieler wieder zurückgewinnen zu können.

Das will man unter anderem durch neue spannende Gebiete schaffen, in denen Banditen oder wilde Tiere eine ernste Bedrohung darstellen, dafür aber auch die Belohnungen attraktiv ausfallen. Zusätzlich wütet hier auch noch die Pest, was für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt.

Hinzu kommt, dass man weitere PvE-Gebiete hinzufügt und das Kampfsystem optimiert hat. Das gilt ebenso für das Housing-System, das beim Sandbox MMO eine wichtige Funktion erfüllt. Spieler sollen ihre Behausung somit noch einfacher und umfangreicher einrichten und verschönern können.

Auch ein Tag-Nacht-Zyklus wird mit dem Update, das am 30. März erscheint, eingeführt. Durch diese Details wollen die Entwickler wieder zurück zu der ursprünglichen Idee von Black Death finden und für Abwechslung in der virtuellen Welt voller Gefahren sorgen.



Die Problematik rund um kostenpflichtige Early Access Games

Black Death unterstreicht mal wieder die grundsätzliche Problematik, bei Games, die für die Teilnahme an der Early Access Geld verlangen. Denn auch, wenn es sich hier um ein unfertiges Spiel handelt – zahlende Spieler wollen Leistung und Perfektion sehen. Andernfalls wenden sie sich enttäuscht ab und fällen schneller negative Kritiken, als beispielsweise bei einem Game mit kostenloser Testphase.

Auch Black Death hat es daher bedeutend schwerer, sich angesichts der zahlreichen guten Survival MMOs auf Steam wirklich erfolgreich durchzusetzen. Ob das Update hier wirklich Abhilfe schaffen kann, muss sich zeigen. Enttäuschte Spieler wieder zu überzeugen, ist schließlich alles andere als einfach.

Wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden, wie es bei Black Death weitergeht.
Krise beim Mittelalter Survival MMO

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