Phantom Blade Zero: So greifen Kampf und Erkundung ineinander
Die Welt Wulin bildet den Schauplatz von Phantom Blade Zero. Das Action-Rollenspiel von S-Game verbindet eine düstere Kulisse mit Einflüssen aus Kung-Fu-Filmen und Wuxia-Geschichten. Statt ausschließlich auf das bekannte Soulslike-Prinzip zu setzen, kombiniert es anspruchsvolle Bossgegner mit schnellen Schlagfolgen und freischaltbaren Erkundungsmöglichkeiten. Als Veröffentlichungstermin für die PlayStation-5-Version nennt der vorliegende Spielebericht den 29. Oktober 2026.
Angriff, Abwehr und Sha-Chi
Im Kampf ergänzen sich Angriff und Verteidigung. R1 dient dem Ausweichen; mit L1 lassen sich Schläge blocken oder durch rechtzeitiges Antippen parieren. Einfache und schwere Attacken liegen auf Quadrat beziehungsweise Dreieck. Wer zu lange blockt, verbraucht seine Sha-Chi-Reserve und riskiert, ins Wanken zu geraten. Eigene Treffer und gelungene Paraden setzen dagegen die Abwehr des Gegenübers unter Druck.
Eine wichtige Rolle spielt der Wechsel zwischen zwei ausgerüsteten Hauptwaffen. Er füllt die eigene Sha-Chi-Anzeige wieder auf und lässt sich in laufende Angriffsketten einbauen. Treffer liefern außerdem Sha-Chi-Essenz. Ist die entsprechende Anzeige gefüllt, steht mit L2 eine Power-Surge-Attacke bereit. Neue Waffen erhält Soul durch besiegte Bosse. Ihre Eigenschaften unterscheiden sich: Das Scarlet Wraithblade kann etwa Spinnenlilien beschwören, die Gegner verlangsamen.
Nebenwege und Wulins Geschichte
Abseits der Kämpfe führen Nebenwege zu verborgenen Bereichen und zusätzlichen Hintergrundinformationen. Blaue Erinnerungsblumen erzählen mehr über die besuchten Orte und stärken Soul für kommende Auseinandersetzungen. Die Erkundung ergänzt damit das Waffensystem: Wer die Umgebung aufmerksam durchsucht, erschließt sich mehr von Wulins Geschichte und erweitert seine Möglichkeiten. Figuren wie Hua, Deadly Betrothed verbinden die Bossbegegnungen mit den tragischen Geschichten dieser Welt.




