Virtual Reality VR-Technologie konnte sich bis dato in der Game-Branche nicht wirklich durchsetzen
Marktforschungsunternehmen spricht vom großen Verlierer und geht von deutlich geringeren Verkaufserfolgen aus, als noch vor wenigen Monaten erwartet
24.12.2016 - Geschrieben von Tamina
War das Unternehmen zunächst von zufriedenstellenden Verkaufszahlen – auch in Bezug auf die Playstation VR – ausgegangen, so rudert man nun enorm zurück. Zunächst hieß es daher beispielsweise, dass man von rund 2,6 Millionen verkauften VR Sony Konsolen ausging. Mittlerweile spricht Superdata hingegen nur noch von knapp 750.000 verkauften Playstation VR.
Offizielle Zahlen von Sony liegen allerdings nicht vor, weshalb es sich hier um eine reine Schätzung vonseiten des Marktforschungsunternehmen handelt. Sony sprach zuletzt lediglich davon, dass sich die Playstation VR auf dem richtigen Weg befindet. Dabei hat laut Superdata aber nicht nur Sony mit einer „VR-Flaute“ zu kämpfen. Auch die geschätzten Verkaufszahlen von Googles Daydreams wurden zum Ende des Jahres enorm gesenkt.
Ist VR also wirklich der große Verlierer des Game-Jahres 2016? Da die Technologie noch relativ neu am Markt ist und auch Top-Games, die als Aushängeschild in diesem Segment dienen könnten, noch fehlen, muss man wohl abwarten, wie sich der VR-Markt in 2017 weiter entwickeln wird.
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