Woolfe Alles hat ein Ende: Entwicklerstudio GRiN gibt Insolvenz und Auflösung bekannt
Schlechte Aussichten für die Fertigstellung des Kickstarter-Projekts Woolfe: The Red Hood Diaries
13.08.2015 - Geschrieben von Tamina
Mit dem Indie-Game Woolfe: The Red Hood Diaries wollten die Entwickler von GRiN das verstaubte Grimm Märchen in einem neuen, dunklen Gewand präsentieren. Ein Unterfangen, das am Ende leider nicht von Erfolg gekrönt wurde. Das Team gab daher nun mangels fehlender finanzieller Mittel die Insolvenz und Auflösung in einer offiziellen Stellungnahme bekannt.
Natürlich ist Woolfe kein MMO, die Nachricht über die mehr als wahrscheinliche Einstellung des Indie-Projekts ist uns aber dennoch eine News wert.
Mit rund 72.000 Dollar wurde das Spiel letztes Jahr auf Kickstarter finanziert und ging Anfang 2015 als Early-Access-Titel auf Steam an den Start. Die Kritik der Spieler präsentierte sich anschließend recht durchwachsen. Während ein Teil die außergewöhnliche Kombination aus Jump n Run, Adventure und Kampfabschnitten lobte, war es insbesondere die kurze Spielzeit von nur knapp 2 Stunden, die negativ ins Gewicht fiel. Viele hatten sich für ihr Geld offensichtlich mehr versprochen. Darin sah Studiogründer Wim Wouters zunächst auch den Hauptgrund für das Scheitern seines märchenhaften Projekts. Angesichts der enormen Auswahl an Free2Play Games großer Studios, sei es zunehmend schwerer, die hohen Ansprüche der Spieler erfüllen zu können.
Mittlerweile sieht Wouters allerdings ein, dass der ausgebliebene Erfolg von Woolfe auch durchaus auf Fehler innerhalb des Spielkonzepts und Gameplays zurückzuführen sei. Die neuaufgelegte Story um Rotkäpchen und den bösen Wolfe, der ihr mit einer Horde Kampfrobotern auf den Leib rückt, sei einfach nicht gut genug oder überzeugend genug gewesen.
Ob es nun eine Zukunft für das Indie-Adventure geben wird, ist noch völlig unklar. Die Aussichten für die letztendliche Fertigstellung des Games sehen allerdings momentan eher weniger rosig aus.
Natürlich ist Woolfe kein MMO, die Nachricht über die mehr als wahrscheinliche Einstellung des Indie-Projekts ist uns aber dennoch eine News wert.
Mit rund 72.000 Dollar wurde das Spiel letztes Jahr auf Kickstarter finanziert und ging Anfang 2015 als Early-Access-Titel auf Steam an den Start. Die Kritik der Spieler präsentierte sich anschließend recht durchwachsen. Während ein Teil die außergewöhnliche Kombination aus Jump n Run, Adventure und Kampfabschnitten lobte, war es insbesondere die kurze Spielzeit von nur knapp 2 Stunden, die negativ ins Gewicht fiel. Viele hatten sich für ihr Geld offensichtlich mehr versprochen. Darin sah Studiogründer Wim Wouters zunächst auch den Hauptgrund für das Scheitern seines märchenhaften Projekts. Angesichts der enormen Auswahl an Free2Play Games großer Studios, sei es zunehmend schwerer, die hohen Ansprüche der Spieler erfüllen zu können.
Mittlerweile sieht Wouters allerdings ein, dass der ausgebliebene Erfolg von Woolfe auch durchaus auf Fehler innerhalb des Spielkonzepts und Gameplays zurückzuführen sei. Die neuaufgelegte Story um Rotkäpchen und den bösen Wolfe, der ihr mit einer Horde Kampfrobotern auf den Leib rückt, sei einfach nicht gut genug oder überzeugend genug gewesen.
Ob es nun eine Zukunft für das Indie-Adventure geben wird, ist noch völlig unklar. Die Aussichten für die letztendliche Fertigstellung des Games sehen allerdings momentan eher weniger rosig aus.
- Link: Stellungsnahme




