Technik Geplanter Verschleiß
Seit 2000 weiß man, dass geplanter Verschleiß mit zu den Strategien der Hersteller gehört, wie Apple mit dem iPod vormachte. Der MP3 Player hatte zu seiner Zeit ein fest verbautes Akku, das bereits nach 18 Monate einen Defekt aufwieß. Zwischen 2003 und 2005 machten auslaufende Elektrolytkondensatoren von sich reden, dessen Flüssigkeit über Platinen wie Mainboards lief und den Totalschaden brachte. Auch Drucker, die eine bestimmte Anzahl von Druckvorgängen ausführen, bevor sie einen vermeintliche Defekt aufweisen, gehören zum Alltag.
Nun deckt ein Gutachten die Strategien der Hersteller auf, von geplanten Verschleiß ist die Rede. Aber auch beim Design und Architektur wird auf das Wegwerfen gesetzt. Oft werden problematische Bauteile nicht verschraubt sondern verklebt, was wiederum bei Reparaturen für mehr Aufwand sorgt und dementsprechend höhere Kosten mit sich bringt. Zudem kostet die Reparatur mehr als das Gerät wert ist, also besser wegwerfen und neu kaufen, und genau da liegt der Hund begraben.
- Link: ZDNet




Flash sagt:5.04.2013, 11:03 Uhr