Sony Datenschutzbehörde verhängt saftige Geldstrafe
Wenn ein normal sterblicher Bürger seinen Pflichten nicht nachkommt, gibt es Ärger, sei es bei den Steuern oder beim rechtzeitigen Bezahlen der Rechnungen. Davon sind auch große Unternehmen nicht befreit. Der japanische Elektronikriese Sony wurde im April 2011 Opfer eines Hackerangriffs, Millionen Kundendaten wurden gestohlen.
Nun soll Sony 300.000 Euro Strafe zahlen, da die Daten nicht ausreichend geschützt wurden. Grund dafür soll nach Angaben der britischen Datenschutzbehörde IOC veraltete Software gewesen sein. Das Unternehmen hätte demnach durch eine Aktualisierung das vermeintliche Leck schließen können. Sony kündigt die Anfechtung des Urteils an, man sei das Opfer eines gezielten Angriffs gewesen, heißt es.
Klingt plausibel, nur sollte man sich mal folgendes vorstellen. Ihr wisst, dass in Eurer Nachbarschaft regelmäßig eingebrochen wird. Was tut Ihr? Richtig, Ihr überprüft alle Schlösser und tauscht bei Bedarf einige aus, um es den Einbrechern schwerer zu machen. Das Gleiche wird auch bei Sicherheitssoftware getan, in dem eine regelmäßige Aktualisierung vorgenommen wird. Doch bei Sony scheint das etwas anders zu laufen.
- Link: n-tv.de , AFP



