Internetrecht Schließung von Megaupload schadet der Filmindustrie
27.11.2012 - Geschrieben von
Die Schließung von Megaupload hat der Filmindustrie eher geschadet als Nutzen gebracht. Dies geht aus einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität hervor. So soll es einen Zusammenhang zwischen der Stilllegung und den rückläufigen Einnahmen der Kinokassen geben. Besonders Blockbuster, also Filme die in der Regel weniger umworben werden, sollen davon betroffen sein. Durch das illegale Herunterladen entstand eine Mund zu Mund-Propaganda, die wie ein Werbeeffekt gewirkt habe, da dies aber nun weg fällt, sind auch gleichzeitig weniger Einnahmen in den Kassen. Sogar sogenannte Leaks, wie beispielsweise bei Musikalben, haben eher einen positiven Effekt auf die Verkaufszahlen.
Eine kaum erst zurückliegende Studie brachte ans Licht, dass Personen, die regelmäßig und häufig Musik-Titel illegal herunterladen, mehr Geld für Songs ausgeben, als Personen, die dies selten tun. Trotz der interessanten Studien bleibt das Herunterladen und Anbieten von urheberrechtlich geschützten Inhalten verboten.