MMO Sorgenkinder Wie sieht es aus bei Black Death und Battleborn?


29.06.2017  - Geschrieben von Tamina
MMO Sorgenkinder - Wie sieht es aus bei Black Death und Battleborn?
Wenn Games nicht den gewünschten Erfolg erzielen, werden die Server schneller vom Netz genommen, als man MMO sagen kann. Entwickler werfen die Flinte ins Korn und geben oft auf, wenn die Spielerzahlen sinken oder kritische Reviews ins Haus stehen. Es gibt aber auch durchaus Spielemacher, die an ihren „Babys“ festhalten und weiter Hoffnung in deren Zukunft haben.

Zwei gute Beispiele dafür sind das Survival MMO Black Death sowie Battleborn, die bereits seit geraumer Zeit mit schwachen Spielerzahlen kämpfen. Für die Entwickler ist das aber kein Grund, die Games zu Grabe zu tragen – im Gegenteil. Bei beiden Titeln werden weiterhin fleißig Updates aufgespielt und mitunter scheint sich die Lage sogar zu entspannen.

Aber hat das Ganze wirklich Zukunft oder handelt es sich hier um vergebliche Liebesmühe?

Black Death – Lage etwas entspannt

Beim Early Access Titel Black Death hat sich die Gesamtsituation etwas beruhigt. Positive Rezensionen auf Steam steigen. Das Mittelalter MMO mit vielen Sandbox Elementen findet Anklang in der Community, die aber immer noch unglaublich klein ist. Viele Steam User betonen daher auch in ihren Reviews, dass das Spiel mit einer größeren Community ein kleines Highlight sein könnte.

Die leere Spielewelt raubt einem letztenendlich aber den wirklichen Spielspaß. Immerhin hat sich die Performance des Spiels aber deutlich verbessert und der Entwickler wartet mit einer wesentlich umfangreicheren Update-Pflege auf. Das war zuletzt enorm kritisiert worden. Erst kürzlich hat es mit dem Industrial Update einen Patch gegeben, der eine Art Diener-System eingeführt hat. Spieler im Mittelalter MMO können nun Arbeiter einstellen und diese für beliebige Tätigkeiten für sich schuften lassen.

Hinzu kamen diverse weitere Veränderungen am Interface und Kampf-System. Trotzdem fehlt dem Indie MMO momentan noch das Fundament – nämlich eine Community, die dem Titel MMO gerecht wird. Ob sich die tatsächlich noch aufbauen lässt?



Battleborn- Free2play Version soll neue Spieler anlocken

Battleborn ist erst vor wenigen Wochen als free2play Version Re-Released worden. Zumindest Teile des Spiels sind jetzt kostenlos auf Konsolen und PC verfügbar. Das gilt ausschließlich für die PvP Inhalte des MOBA Shooters. Wer auf den kompletten Content zurückgreifen will, muss hingegen weiterhin zahlen. Erspielbare Ingame Währung soll nebenbei dafür sorgen, dass sich auch free2play Gamer zusätzliche Helden und Items leisten können, ohne dafür in die Geldbörse zu greifen.

Ob das Konzept grundsätzlich aufgeht, werden wohl erst die nächsten Wochen zeigen. Gearbox arbeitet auf jeden Fall offensichtlich weiter an Content. Erst kürzlich hat man zum Beispiel einen neuen PVP Modus veröffentlicht. Aufgegeben hat man somit noch nicht, auch wenn der Erfolg seit dem Release vor rund 12 Monaten ausbleibt.

Niedrige Spielerzahlen machen den MMO Shooter weniger attraktiv. Mit dem großen Konkurrenten Overwatch kann man nicht mithalten. So hatten sich das die Borderlands Macher von Gearbox sicherlich nicht vorgestellt.



Man bleibt also auch bei diesen zwei MMO Sorgenkindern am Ball und versucht zumindest, der jeweils kleinen Community frische Inhalte und Neuerungen zu bieten. Aber hat das ganze Zukunft? Glaub Ihr, dass sich extrem niedrige Spielerzahlen tatsächlich noch nachträglich ausbauen lassen? Oder ist der MMO Zug für diese Games längst abgefahren?
Wie sieht es aus bei Black Death und Battleborn?

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