FIFA 21
Webseite:
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Genre:
Sport
Erstes Release:
09.10.2020
Entwickler:
Electronic Arts
Publisher:
Electronic Arts
Systeme:
PS4
PC
PS4
PS4
Xbox One
PS4
PS4
FIFA 21
FIFA 21 FIFA 21 100 100

FIFA 21 - Informationen

FIFA 21 ist ein Fußballsimulationsspiel, das von EA Sports entwickelt und von Electronic Arts als 28. Auflage der FIFA-Serie am 9. Oktober 2020 für Microsoft Windows, PlayStation 4 sowie Xbox One veröffentlicht wurde. Es soll ebenfalls Versionen für PlayStation 5, Xbox Series, Stadia und Nintendo Switch geben, deren Veröffentlichungsdatum noch aussteht.

Viele Gamer freuen sich auf den release Tag von FIFA 21 wie kleine Kinder auf Weihnachten. Jährlich bringt der Spielehersteller EA Sports eine neue Ausgabe der Fußballsimulation auf den Markt. Aufgrund der Corona-Pandemie erscheint der diesjährige Titel im Vergleich zu den Vorgängern mit ein paar Tagen Verzögerung.

Besonderheit ist in diesem Jahr eine ausbleibende Demoversion des Spiels, die Entwickler haben sich bewusst gegen eine Probeversion entschieden, um sich voll und ganz auf die Fertigstellung der Endversion konzentrieren zu können. Folglich würden viele Fans die Katze im Sack kaufen und stellen sich deshalb die Frage: Lohnt sich die neue Ausgabe?



Der interessanteste Aspekt vor einem Kauf dürfte sicherlich die Frage sein, wie sehr unterscheidet sich das Gameplay im Vergleich zum Vorgänger? Hier sei vorab gesagt: Eine große Revolution bleibt – zumindest auf den ersten Blick - aus. Im Vorjahr waren vor allem kleine, wendige Spieler gefragt, die außerdem über ausreichend Geschwindigkeit verfügen und eine gute Balance haben. Diese Meta ändert sich in FIFA 21 kaum. Dennoch wurde darauf geachtet Spielertypen wie Robert Lewandowski und Co. wieder interessanter zu machen.

Manuelle Kopfbälle bei FIFA 21

Wovon profitieren Spieler wie Lewandowski, Harry Kane oder Zlatan Ibrahimovic? Na klar, Flanken! Und diese haben in der neuen Ausgabe endlich wieder einen Sinn. Den ersten Eindrücken nach sind Flanken zwar nicht DER beste Weg zum Tor, doch im Vergleich zu FIFA 20 führen sie deutlich öfter zum Erfolg.

Grund dafür sind auch die neu eingeführten "Manuellen Kopfbälle". Ähnlich der Schusseinstellung ohne Hilfe müsst Ihr auch bei Aktivierung der manuellen Kopfbälle auf jegliche Hilfe des Computers verzichten, doch dafür setzen sich Stürmer deutlich öfter und auch realistischer durch. Wer also übt, das richtige Timing beherrscht und zielsicher wird, kann so auch mit Spielern, die nicht unbedingt der Meta entsprechen, erfolgreich sein.

Agiles Dribbling kann bei FIFA 21 den Unterschied machen

Ein weiteres Feature, dass EA Sports vor dem Release von FIFA 21 hoch angepriesen hat, ist das agile Dribbling. Drückt Ihr R1 (Playstation) beziehungsweise RB (Xbox), ändert der Spieler sein Dribblingverhalten und führt den Ball deutlich enger. Dadurch sind schnellere Drehungen und Richtungswechsel möglich, Voraussetzung ist allerdings ein hoher Wert beim Dribbling.

Das agile Dribbling könnte zu einem der wichtigsten Punkte werden, um erfolgreich zu sein, doch es benötigt Übung. Beherrscht man es, dürfte es vor allem im Strafraum zum Gamechanger werden, da jedes falsche Tackling eines Verteidigers durch einen schnellen Haken zum Elfmeter führen kann oder eben zu einer freien Schussbahn.  

Laufwege lassen sich bei FIFA 21 individuell gestalten

In der neuen Ausgabe habt Ihr die Möglichkeit, den Mitspielern vorzugeben, wo sie hinlaufen sollen. Mit L1/LB lässt sich schon seit Jahren ein Teamkollege in den freien Raum schicken, R1/RB sorgt dafür, dass sich jemand kurz anbietet. Die Neuerung ist jetzt, dass ihr die Läufe der Mitspieler lenken könnt. Seht Ihr, dass der falsche Raum angelaufen wird, kann mit dem rechten Stick eingegriffen werden und der Spieler in eine andere Richtung gelenkt werden.

Die fortgeschrittene Variante ist, dass Ihr den Spieler selbst steuert und der Pass vom Computer kommt. Wie das aussieht? Drückt man beide Sticks, wird der Spielerwechsel geblockt. Passt Ihr also danach zu einem Teamkollegen, steuert der Computer diesen für Euch. In dieser Zeit könnt Ihr in den gewünschten Raum laufen und einen Pass, einen Steilpass oder eine Flanke fordern. Zu Beginn erscheint das sehr schwer, doch mit etwas Übung könnte auch diese Neuerung großen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.

FIFA 21: Klügere Laufwege und eine Rückspul-Funktion

Laufwege der Mitspieler werden auch von der neuen individuellen Positionierung beeinflusst. Vor allem Weltklasse-Spieler sollen sich auf dem Spielfeld dadurch deutlich besser in Stellung bringen. Ein Topstürmer erkennt Abseitsfallen und läuft vor einem möglichen Zuspiel nicht blind ins Abseits, sondern wartet einen Moment auf Höhe der Verteidigung. Ein Kevin De Bruyne soll immer wieder die Lücken im gegnerischen Mittelfeld finden, um anspielbar zu sein. Top-Verteidiger wie Virgil van Dijk sind demnach deutlich besser im Abfangen von Bällen.

Ein nettes Spielzeug ist die Rewind-Funktion, mit der sich die Zeit zurückdrehen lässt. Ihr habt eine Torchance versemmelt? Mit der Rückspul-Funktion kein Problem. Drückt einfach L2/LT + R2/RT + Option/Menü-Taste oder geht im Menü auf Instant Replay, um das Feature zu nutzen und bis zu 30 Sekunden zurückzureisen. Dies ist allerdings nur im Modus "Anstoß" möglich.

FIFA 21: Ultimate Team

Ultimate Team ist für die meisten der interessanteste Modus in jedem FIFA-Teil. Dort kann sich jeder Spieler seine eigene Mannschaft erstellen und diese durch Belohnungen, Packs und Transfers immer mehr verbessern.

Die größte Neuerung ist in diesem Jahr die Möglichkeit, online mit einem Freund gegen ein anderes Duo zu spielen – und zwar nicht nur in Freundschaftsspielen, sondern auch in relevanten Suchfiltern wie Division Rivals. Bei Rivals wird jeder Spiel aufgrund seines Skilllevels in einer Division gerankt, spielt man nun mit einem Freund zusammen, findet die Gegnersuche nach den Fähigkeiten des Hosts statt. Da aber beide durch die Spiele einen Fortschritt generieren, macht das neue Feature unheimlich Spaß und ist definitiv eines der Highlights von FIFA 21.

FIFA 21: Karrieremodus

Es gibt durchaus noch viele Gamer, die mit den vielen Online-Modi nichts anfangen können. Für diese ist der Karrieremodus von großer Bedeutung und EA Sports hat vielversprechende Features integriert. Spannend ist sicherlich die interaktive Match-Simulation. Entscheidet Ihr Euch dafür, eine Partie nicht selbst zu spielen, sondern auf die Simulation zurückzugreifen, könnt Ihr auch dort nun aktiv eingreifen.

Zudem wurde das Trainingsmenü überarbeitet, um Eure Profis noch individueller zu verbessern. Macht Ihr beispielsweise bei einem Innenverteidiger den Kopfball als Schwäche aus, kann daran explizit gearbeitet werden. Neu ist außerdem, dass durch das Trainingsmenü die Position von Spielern geändert werden kann.

FIFA 21 Fazit

Auch wenn die große Revolution ausbleibt, ist man nach den ersten Stunden FIFA 21 positiv gestimmt, weil das Potenzial mit den neuen Features durchaus groß ist. Das bestätigte mit Julius Faulhaber auch ein eSportler, der für den DFB bereits ein virtuelles Länderspiel absolvierte, gegenüber Goal. "Mein erster Eindruck zu FIFA 21 ist sehr positiv! Das Verteidigen fällt mir zwar noch etwas schwer, aber der Spielspaß ist auf jeden Fall gegeben", so der YouTuber. Seiner Meinung nach sind "auch in diesem Jahr besonders schnelle Spieler sehr wichtig", um erfolgreich zu sein. Ähnlich äußerte sich Mohammed "MoAuba" Harkous (FIFA-19-Weltmeister), dem vor allem die vielen Möglichkeiten gefallen, zum Torerfolg zu kommen. "Der Spielspaß wird durch die variable Offensive erhöht, das ist eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr", sagte er auf Nachfrage.

Wie bereits in den Vorgängerjahren weist auch FIFA 21 zu Beginn noch seine Makel auf. Zu oft passiert es beispielsweise, dass Verteidiger gegen den Angreifer den Körper perfekt reinstellen und der Ball dennoch beim Stürmer bleibt. Dieser Meinung ist auch FIFA-Profi Elias Nerlich von Hertha BSC, der davon sprach, "dass gute Tacklings zu wenig belohnt werden". Auch Faulhaber hofft noch auf kleinere Verbesserungen in Form eines Patchs, vor allem die Schlussmänner sind ihm (noch) ein Dorn im Auge: "Was mir noch nicht gefällt, sind die Torhüter, die deutlich schlechter halten als letztes Jahr. Wenn EA noch ein paar Kleinigkeiten verbessert, bin ich guter Dinge, dass es ein sehr gutes FIFA-Jahr werden könnte."

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