Battle for Azeroth: World of Warcrafts lang erwartete Erweiterung



23.08.2018  - Geschrieben von Redaktion

@Warcraft via Twitter

Gespannt warteten Fans des MMORPGs World of Warcraft auf das neue Erweiterungspaket: Battle for Azeroth, welches am 14. August um 0 Uhr MESZ in Europa live gegangen ist. Dies fand auf der ganzen Welt zu einer simultanen Zeit statt. Zum Verlauf der Geschichte und dem endgültigen Boss ist bis jetzt wenig bekannt, jedoch wird ein neuer Kampf zwischen der Horde und der Allianz entfacht. Im Gegensatz dazu gibt es viele Informationen zu den Neuerungen und Überarbeitungen des bisherigen Spielsystems. Abgesehen von neuen Gebieten und Kreaturen wurden auch Veränderungen an dem Gameplay vorgenommen. Es wurden 2 neue Kontinente hinzugefügt, die ab dem 14. August bereist werden können. Zum einen Kul Tiras, der Kontinent für die Allianz, und Zandalar, der Kontinent für die Horde.

Neue Kreaturen lehren das Gruseln
Auch bei den Kreaturen gibt es eine neue große Auswahl. Hier wurde darauf geachtet, diese wieder so gruselig werden zu lassen wie nur möglich. So gibt es nun Mischungen aus Menschenkörpern mit Schweineköpfen oder Monsterkörpern mit Vogelköpfen. Auch Delfine mit Laserwaffen haben es in das Repertoire geschafft. Die Designer haben sich bei den Modellen freien Lauf gelassen. Doch nicht nur neue Kreaturen, sondern auch einen neuen Raidboss, wird es geben. Dieser passt gut zu den anderen neuen Kreaturen. Er wirkt abstoßend und auch seine Spezialisierung Ingame zeigt, dass man besonders bei dieser Erweiterung darauf geachtet hat, reichlich Bodyhorror einzubringen. G’hunn ist der Name des neuen Bosses und er besteht aus Blut, Eiter und Krankheit. Der neue Boss soll ein Experiment der Titanen sein, welche versuchten, einen Weg zu finden mit alten Göttern umzugehen. Ihr Experiment lief nicht wie geplant und so versiegelten sie G‘hunn. Diese Siegel werden in der neuen Erweiterung gebrochen. Viele Einzelheiten zur finalen Version von G’huun gibt es noch nicht. So auch nicht, wie stark G’huun werden könnte. Eine Frage, die sich die Spieler stellen könnten, besonders im eSport. Darin ist World of Warcraft heutzutage sehr stark vertreten, weshalb Gilden stetig daran arbeiten, Bosse auf dem Mythic Level zu besiegen. Und auch wenn es weder MOBA noch Battle Royale ist, ist WoW sogar in den Online-Wetten als eSport vertreten, indem darauf spekuliert wird, welche Gilde G'huun denn als erste auf dem "Mythic"-Level besiegen kann. Damit hat Blizzard ganze fünf Spiele, die professionelle Gamer und damit ordentlich Sponsorenverträge einbringen.

Erleichterung des Spiels durch verändertes Spielsystem
Eine große weitere Neuerung ist die Skalierung des Levels der Spieler in den einzelnen Gebieten. Früher gab es keine Erfahrungspunkte-Belohnungen mehr für einzelne Gebiete, da man mit seinem Helden meistens über die Levelgrenze gekommen ist. Viele Spieler verließen also das Gebiet, ohne das Ende der Story zu erfahren. Mit Azeroth wird nun jedes Gebiet auf das Level der Spieler skaliert. So kann man doch noch die Enden der einzelnen Storys erleben. Ebenfalls hat man nun die Legendaries, die man vorher einfach beim Erbeuten bekommen hat, nicht übernommen. Das Titanforging System bleibt jedoch erhalten, wenn auch überarbeitet. Weitere Neuerungen sind das Abschaffen des Plündermeisters und die Anpassung der Werte der einzelnen Items. Die Inselexpedition wird als neues Feature eingeführt. Hierbei kann man zu dritt verschiedene Inseln bereisen, die dabei jedes Mal unterschiedlich sind. Das Hauptziel dieser Expeditionen ist allerdings die Suche nach dem Azerit, welcher für das Herz von Azeroth gebraucht wird. Dies ist eine neue Waffe, welche durch das Aufwerten einer Halskette durch Azerit erlangt werden kann.

Wer sich den Cinematic Trailer ansehen will oder weitere Informationen sucht, findet dies einfach auf der offiziellen Seite von World of Warcraft.


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