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20.12.2012
Internetrecht

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Operation Game Over: Erste Accounts gesperrt

Kurz vor Weihnachten möchte man sich nicht gerade über schlechte Dinge im Leben befassen, doch lässt sich sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen nicht einfach so aus der Welt schaffen. Die Sexualstraftäter nutzen jede bekannte Form der Kommunikation, um an ihre Opfer zu gelangen, sogar MMOs werden immer mehr zum Thema. Aus diesem Grund hat der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric T. Schneiderman eine Initiative gegründet, an der sich namhafte Spiele-Publisher beteiligen.

Mit Hilfe der Operation „Game Over“ wurden bereits über 5.600 Onlinegaming-Accounts gesperrt. Nach dem bereits die Unternehmen Apple, Blizzard Entertainment, Disney Interactive Media Group, Electronic Arts, Sony und Warner Bros beigetreten sind, schloss sich auch der koreanische Entwickler und Publisher NCsoft an. Die Internetidentitäten der Täter werden in New York aufgezeichnet an alle beteiligten Unternehmen der Initiative weitergereicht.

Ob das Vorhaben erfolgreich sein wird, bleibt fraglich, denn nur wenige Hersteller und Publisher beteiligen sich an dem Projekt. Außerdem sind immer mehr Mobilgeräte internetfähig und Online-Spiel tauglich, was die Initiative auch gleichzeitig kontrovers erscheinen lässt.

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