Teil 2 Elex – Ein erster Erfahrungsbericht

Survival-Rollenspiel stellt Euch vor eine echte Herausforderung

29.10.2017  - Geschrieben von Tamina
Teil 2 - Elex – Ein erster Erfahrungsbericht
Weiter mit dem zweiten Teil zum Elex Erfahrungsbericht.

Das Leveln bei Elex ist alle andere als ein Kinderspiel. Nachdem steinigen Einstieg und der Ankunft in der Berserker Stadt Goliat wird mir das schnell bewusst. Dabei plagt mich in den ersten Spielstunden nur ein Gedanke. Ich brauche eine bessere Waffe.



Erfahrungspunkte sammeln und der Versuch zu überleben in der Open World

Am Anfang scheinen fast alle Quest für mich unlösbar, da meine Ausrüstung zu schwach ist, um es mit bestimmten Gegnern aufnehmen zu können oder in der Open World langfristig zu überleben. Von dem Geld, das ich mir durch den Verkauf geklauter Waren verdient habe, kaufe ich mir eine billige Waffe und eine Jäger-Rüstung und entscheide mich dafür, erst einmal die Umgebung rund um die Stadt zu erkunden. In der Hoffnung, endlich eine geeignete Waffe zu finden, die ich führen kann. Überleben auf Magalan ist aber alles andere als einfach. Selbst nicht sonderlich bedrohlich anmutende schwache Critter oder mutierte Hunde und Hühner werden für mich und meine billige Waffe zum Problem. Nach jedem Kampf konsumiere ich Gesundheitstränke oder genehmige mir Nahrung, um den Gesundheitsbalken wieder zu füllen.

Noch öfter sterbe ich allerdings. Sich mit zwei Gegnern zeitgleich anlegen? Undenkbar. Ich sterbe in den ersten Stunden bei Elex öfter als in den gesamten sechs Jahren bei World of Warcraft oder beim kompletten Durchspielen von Skyrim. Das fängt an zu frustrieren. Meine Ausdauer reicht für zwei Schläge aus, um die Kreaturen zur Strecke zu bringen. Danach muss ich versuchen auszuweichen, was nicht immer so klappt wie gehofft und werde von den Kötern und Küken unter die Erde gebracht.

Nur langsam sammeln sich Erfahrungspunkte an. Der Levelaufstieg lässt auf sich warten. Und immer wieder finde ich Waffen in leerstehenden Gebäuden, die zwar unglaublich mächtig sind, die ich aber mangels Skillpunkte immer noch nicht führen kann. Immerhin – Ein herumliegendes Breitschwert ist für mich tatsächlich geeignet und ich kann den billigen Streitkolben endlich entsorgen. Zumindest schwächere Gegner bekomme ich damit in den Griff. Vor anderen hingegen nehme ich lieber Reißaus.

Ich bin dann mal weg - Renn um dein Leben

Denn ja, tatsächlich – Bei Elex ist man in den ersten Stunden gut damit beraten, vor mächtigen Gegnern die Flucht zu ergreifen. Wie feige, wird der ein oder andere jetzt denken. Alles andere macht aber keinen Sinn. Unterwegs begegnen mit Raptoren, die nur einmal nach mir schnappen müssen und ich liege im Gras. Mein Jet-Pack und die Schleich-Funktion retten mir hin und wieder das Leben und gestalten die Flucht oder das Umrunden der Gegner etwas einfacher.

Eine andere gute Option – Gegner rund um die Stadt Goliat zu einer der Stadtwachen pullen und das Vieh gemeinsam mit dem NPC killen. Das gibt trotzdem Erfahrungspunkte, man muss aber weniger ackern und steigert die Überlebenschance. Aus der Ferne beobachte ich eine dämonenartige Gestalt mit Flügeln und Pferdefüßen. Was ist das? Ich kann nicht nah genug ran, um mir das Ungetüm anzuschauen. Der Anblick aus der Ferne reicht mir. Mit einem solchen Viech werde ich es wohl erst in vielen, vielen weiteren Spielstunden aufnehmen können. Aber genau darum, scheint es bei Elex zu gehen. Wir gehen langsam an die Sache ran und müssen viel Geduld aufbringen.

Denn die hohe Sterberate des Charakters und die mitunter übermächtigen Gegner in Kombination mit den mäßigen Erfahrungspunkten können wirklich frustrieren.

im dritten Teil geht es weiter.
Elex – Ein erster Erfahrungsbericht
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