Nach nur elf kurzen Monaten wurde das Geschäftsmodell von Star Wars: The Old Republic auf die gebührenfreie Variante umgestellt. Grund genug für manchen Neueinsteiger, das Spiel einmal zu testen. In diesem Test werde ich Euch kurz das erläutern, was ich bei meinen Tests der Free to Play Version erlebt habe.
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| Mit der Story kann SWTOR nach wie vor landen |
Traurigerweise hat sich BioWare mit SWTOR an seinem eigenen Lichtschwert aufgespießt. Der Versuch mehr Spieler durch die kostenlose Variante anzulocken, artete eher darin aus, dass dem Spieler wieder ein mal mehr vor Augen geführt wird, dass es hier ohne Bezahlung einfach nicht vorangeht. Um dies zu verdeutlichen, möchte ich Euch hier meine eigene Spielerfahrung näherbringen.
Zuallererst war es mir überhaupt nicht möglich, mich mit meinem Account in das Spiel einzuloggen. Grund hierfür, war laut System, ein inaktiver Abo-Status. Das war noch nicht ganz so schlimm, sondern nur eine nervige Angelegenheit und ich schickte dem Kundendienst einen Fehlerreport. 24 Stunden später konnte ich mich zwar einloggen, aber eine Antwort vom Kundensupport gab es trotz alledem nicht. Aber egal, es konnte ja nun endlich losgehen.
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| An vielen Stellen hinkt die Free to Play Umstellung |
Dafür waren laut der gefühlten allgegenwärtigen Systemmeldung, aber mindestens ein aktives Vermächtnis-System und Stufe zehn notwendig, sowie der Kauf von Kartell-Punkten. Kein Problem für mich, also musste ich nur bis Stufe zehn leveln.
Abgesehen von den beeindruckenden Videosequenzen, verhielt sich Star Wars: The Old Republic sehr standardmäßig. Um ehrlich zu sein, wirkte Star Wars für mich wie der dreisteste, aber auch am besten umgesetzte WoW-Clon der letzten Jahre. Das alles zusammen mit einer ordentlichen Portion Weltraumdrama. Aber schon ab Stufe zwei ging es dann auch schon los mit der offensichtlichen Abzocke. Denn als ich meine neu verfügbaren Fertigkeiten kaufen wollte, wurde ich informiert, dass eine der beiden Fähigkeiten noch bis Level 15 gesperrt sei, oder bis ich BioWare mit echtem Geld unterstütze. Das war für mich aber natürlich auch okay. Logischerweise muss auch ein Free to Play Game sich irgendwie finanzieren und wenn es nicht durch Werbung geht, dann eben so. Doch als die Quest-Belohnungen dann in einem ähnlichen Modus geblockt wurden, frustrierte mich das dann doch schon ein bisschen.
“Das wäre die Belohnung gewesen, wenn Du ein zahlender Kunde gewesen wärst” tönte das Spiel dauerhaft in meinen Ohren. Ein sehr plumper Versuch, mir doch noch schnelles Geld aus der Tasche zu leiern und wie ein Stoß mit dem Ellenbogen und dem lakonischen “Wie wäre es, wenn du uns nun ein wenig Geld spendest?”













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Es war ja schon vorher bekannt, dass es eine verbesserte Demoversion werden sollte. Das haben sie eingehalten. Es ist definitiv testfreundlicher als Rift, Tera oder beispielsweise WoW.