In den letzten Monaten hat Dean 'Rocket' Halls Armed Assault 2 Zombie Survival MOD viel Aufmerksamkeit erregt und kann mittlerweile über eine Million registrierte Spieler vorweisen. Rockets Erfolg bei der Entwicklung brachte ihm eine Anstellung bei Bohemia Interactive, dem Studio, welches die ArmA-Reihe als inoffizieller Nachfolger von Operation Flashpoint seit 2006 veröffentlicht, ein. Damit war es auch abzusehen, dass DayZ in Zukunft als eigenständiger Titel vertrieben werden soll.
„Willkommen in Chernarus. Ein 225 km² großer, frei begehbarer, post sowjetischer Staat, welcher durch einen bislang unbekannten Virus getroffen wurde, der den Großteil der Menschheit ausgelöscht hatte. Du bist einer der wenigen Überlebenden der nun dieses neue Ödland durchsuchen muss während er gegen die verbleibenden Infizierten kämpft. Kämpfe allein, im Team oder mach was auch immer du willst in dieser brutalen Welt. Benutze egal welche Mittel um zu überleben. Das ist DayZ! Das ist deine Geschichte!“
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| In DayZ geht es um das blanke Überleben |
Der Spieler muss sich durch die Spielwelt zumeist möglichst leise bewegen, denn beim Gehen oder Laufen auf Asphalt beispielsweise macht dieses Lärm, was in der Nähe befindliche Zombies anzieht. Auch laute Schüsse erregen die Aufmerksamkeit der Zombies. Es gibt aber auch schallgedämpfte Waffen und (lautlose) Armbrüste im Spiel. Auf weiten Ebenen ist man besser für Zombies sichtbar, wenn man sich duckt oder kriecht sinkt die Sichtbarkeit deutlich ab. Wird ein Überlebender verletzt, so muss er sich die Wunden verbinden und notfalls eine Blutkonserve verabreichen, da er ansonsten verblutet. Blutkonserven kann man sich zudem nicht alleine verabreichen, dies muss durch einen anderen Spieler geschehen. Knochenbrüche müssen mit Morphium versorgt werden. Nach heftigen Kämpfen und schweren Verletzungen kann der Spieler Panik oder Schmerzen bekommen. Panik erkennt man an einem Symbol in der rechten Ecke des Bildschirms, währenddessen die Schmerzen zu zittern führen, was das Zielen mit der Waffe enorm erschwert, und nur mit Painkiller, also Schmerzmittel, behandelt werden kann. Zudem ist es möglich sich zu erkälten und Fieber zu bekommen. Um sich aufzuwärmen, bzw. zu genesen, lassen sich Lagerfeuer entfachen. Zusätzlich ist der Spieler gezwungen regelmäßig zu essen und zu trinken um nicht zu verhungern bzw. verdursten. Wenn ein Spieler stirbt ist dies permanent, was bedeutet, dass er wieder bei Null anfängt, d.h. seine Ausrüstung ist verloren.
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| DayZ soll Ende des Jahres als eigenständiges Spiel erscheinen. |
Gute Nachrichten für die Anhänger von DayZ also. Es gibt aber ein großes Manko, welches es zu beseitigen gilt. Die Mehrheit der Spieler missbraucht das Szenario, welches eher die Grundidee vermitteln sollte, dass die Menschheit sich unter schwierigen Konditionen in einer Zombie verseuchten Welt ihr Überleben sichern sollen, allerdings nun für eine Art Meta-Deathmatch gegen andere Spieler. Begegnet man anderen Spielern versuchen diese einen direkt zu töten oder von hinten zu erstechen, sobald mit ihnen den Rücken zudreht. Auch wenn dies sicherlich mehr oder weniger den Appeal eines Survival Spieles ausmacht und durchaus, allerdings in Maßen, realistisch ist, zerstört dieses Verhalten sehr schnell den Spielspaß. DayZ ist damit auf eine Stufe mit Darkfall oder Mortal Online zu stellen, beides sogenannte Full-Loot PvP MMOGs, welche zwar eine loyale, aber auch leider eine sehr kleine, Anhängerschaft besitzen.













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